Emotionen gehören zu uns wie unsere Haut, unsere Knochen, unser Hirn und alles was uns sonst als Mensch ausmacht. Emotionen (oder einige davon) zu unterdrücken kann zu inneren Konflikten führen und im weiteren zu ausgeprägten kognitiven Dissonanzen. Diese Konflikte entstehen, weil wir Wahrnehmungen, Gedanken, Meinungen, Wünsche, Absichten usw. haben die nicht miteinander vereinbar sind. Da jeder Mensch dazu neigt, diese Kognitionen zu bewerten, können diese Konflikte entstehen.

Diese Konflikte finden ihren Nährboden in unserer eigenen Unwissenheit. Wir nehmen unsere Emotionen zu wenig wahr und handeln entgegen unseren tiefen Überzeugungen. Viele nehmen diese Konflikte zuerst als ein undefinierbares unangenehmes Bauchgefühl war. Vielleicht ist der Schlaf nicht mehr so ruhig. Vielleicht geht man aus Gesprächen und empfindet ein undefinierbares negatives Gefühl im Rückblick.

Wenn wir diese inneren Konflikte haben, dann machen sich diese auch nach außen bemerkbar. Andere nehmen uns als nicht authentisch wahr und haben Probleme uns zu vertrauen, uns zu mögen, sich für uns auf beruflicher Ebene zu entscheiden. Authentisches Verhalten nach außen tragen zu können fängt somit in einem selbst an. Im Kontakt zu den eigenen Emotionen. Unsere Emotionen sind Teil von uns und können unser innerer Kompass werden, wenn wir lernen darauf zu hören.

Der erste Schritt dafür ist zu verstehen, dass die Verantwortung über das, was wir fühlen nur bei uns selbst liegt. Jemand anderes mag dafür verantwortlich oder schuld sein, was mit uns passiert ist. Die Verantwortung was wir damit machen, wie wir darüber fühlen und welchen Weg wir einschlagen liegt zu 100% bei uns selbst.

Um Veränderung anzustoßen und in eine positive Richtung gehen zu können, ist das Wissen über hinderliche Bereiche unumgänglich.

Diese hinderliche Bereiche sind:

Ängste

Die uns zurückhalten und uns daran hindern nach großem zu streben, unsere Ziele zu verfolgen, unsere Selbstzweifel stärken und Ballast aus unserer Vergangenheit darstellen, den es hinter uns zu lassen gibt.

Wünsche & Bedürfnisse

Die unausgesprochen, undefiniert und ungehört versteckt in uns schwelen und immer kleiner und kleiner werden – denn sie werden nie gehört. Wenn wir sie aber hören und wiederentdecken stellen sie eine wundervolle Ressource für unsere Kraft und Energie dar.

schlechte Werte

Woher sie kommen, warum wir sie als erstrebenswert sehen und wie wir sie messen (Metrik). Schlechte Werte, die oft durch unsere Kultur, unsere Umgebung und dem Bedürfnis anderen zu gefallen entstehen – sind ebenso ein Stein an unserem Bein, die uns zurückhalten. Sie können eine Quelle von Selbstzweifel, Selbsthass und unauthentischen Verhalten sein.

Daher ist es so wichtig diese drei Elemente zu identifizieren. Erst wenn du sie kennst, kannst du deine hinderlichen Emotionen hinter dir lassen und dich positiven zuwenden.