Toleranz und oft damit einhergehend wird Respekt oder Akzeptanz in Gesprächen verwendet.

Zu Toleranz:
Nein, es nicht nichts positives. 
Es ist das MINDESTmaß an Menschlichkeit das einem Menschen gegenüber ausgedrückt werden kann.
Wenn ich etwas toleriere, dann heiße ich es nicht gut oder schön. Ich akzeptiere oder respektiere es nicht, lerne nicht davon und verweigere mich eher, als ich es in mein Leben lasse.

Kurzer Exkurs:

“Das zugrundeliegende Verb tolerieren wurde im 16. Jahrhundert aus dem lateinischen tolerare („erdulden“, „ertragen“) entlehnt”

Somit:

Ich toleriere Dinge/Menschen/Einstellungen, die ich erdulden oder ertragen muss.
Also kann man Toleranz mit erdulden oder ertragen gleichsetzen.
Genau so fühlt es sich für mich an.
Ich toleriere Parteien wie die FPÖ, rechtsradikale, Rassisten etc. Obwohl ich es kaum ertrage, fühle ich mich gezwungen sie zu erdulden, weil es so viele davon gibt. Was wohl ein Fehler sein mag,

Viel mehr arbeite und lebe ich im Bereich der Akzeptanz. Ich akzeptiere Menschen in ihrer Gesamtheit, egal ob Herkunft, Hautfarbe, Sexualität, Geschlecht.
Ich akzeptiere sie voll und ganz. Ich respektiere sie Hochachtungsvoll. 

Damit arbeiten wir, mit Akzeptanz und Respekt. Dieses Gefühl erarbeiten wir gemeinsam mit unseren Kunden, Wir leben es vor und versuchen es greifbar zu machen.
Denn wenn dich jemand akzeptiert, wie du bist, fühlt es sich gut an. Du fühlst dich geborgen und geliebt.
Du kannst sein, der du bist. Und darum geht es: Verständnis, Akzeptanz und Respekt zu schaffen und vor allem zu fühlen.

Dahin geht die Reise.

Weg vom simplen tolerieren.

Hinzu Akzeptanz und Liebe.